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Thüringen hat einen neuen Sportfachverband. Am 28. September wurde in Erfurt der Thüringer Eis- und Rollsportverband e.V. (TERV) gegründet. Die notwendige Entscheidung dafür trafen die Delegierten des Thüringer Eissportverbandes e.V. und des Thüringer Roll- und Inlinesportverbandes e.V. auf einem gemeinsamen Verbandstag.

Den Zusammenschluss beider Verbände machte eine Änderung der Satzung des Thüringer Eissportverbandes möglich, die von Eis- und Rollsportlern gemeinsam erarbeitet wurde. Darin ist der neue Name genauso enthalten wie die Regelung, mit der die Vereine des Thüringer Roll- und Inlinesportverbandes dem TERV beitreten können.

Zum Präsidenten des Thüringer Eis- und Rollsportverbandes e.V. wurde Michael Schneider gewählt. Zum neuen Führungsteam gehören auch die Vizepräsidenten Manfred Raber und Udo Werner. Schneider führte zuvor bereits den Thüringer Eissportverband.

„Ob auf Kufen oder Rollen – die Bewegungsabläufe sind sehr ähnlich“, erklärte Michael Schneider den Zusammenschluss aus sportlicher Sicht. Beide ehemalige Verbände erwarten einen Austausch von Talenten zum Vorteil aller zehn Sportarten. Außerdem könne nunmehr mit einer gemeinsamen Geschäftsstelle und sportlichen Leitung wesentlich effizienter gewirtschaftet werden, so Schneider. Dies unterstrich Rolf Beilschmidt, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Thüringen. „In Zeiten stagnierender und teils zurückgehender öffentlicher Sportförderung ist die Gründung des TERV mit seinen nun mehr als 2.000 Mitgliedern das richtige Signal für eine weitere solide sportliche und wirtschaftliche Entwicklung.“

Zusammenschlüsse von Kufen- und Rollsportlern hat es in der Vergangenheit bereits in anderen Bundesländern gegeben. Eine Entwicklung, die man auch in der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft mit großem Interesse beobachtet. DESG-Präsident Gerd Heinze dankte allen Thüringer Verantwortlichen für die Kooperation, die beispielgebend auch für die nationalen Verbände sei. „Für einen Zusammenschluss der DESG und des Deutschen Roll- und Inlinesportverbandes brauchen wir die Unterstützung aus den Landesverbänden. Umso mehr freuen wir uns über die Entwicklung in Thüringen“, so Heinze in seinem Grußwort an den Verbandstag.

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